Seit dem ersten Gedanken und den ersten Treffen bezüglich einer Weinbar wurde mein und euer Leben in vielen Bereichen auf den Kopf gestellt. Unser erstes Treffen, die ersten Ideen, das erste Feuer, welches erst ganz seicht und dann stetig wachsend in unseren Köpfen entflammt ist.

Dann die finale Entscheidung, den Schritt gemeinsam zu gehen und das Gefühl, dass dieser Schritt der absolut richtige ist.

Ich denke an all die emotionalen Dinge, die wir erlebt haben, die wiederkehrenden Zweifel, die wiederkehrende Angst vor dem Scheitern, die mutmachenden Worte von demjenigen der gerade am wenigsten unsicher ist, die Auseinandersetzungen mit unseren individuellen Unsicherheiten und Fehlbarkeiten, den zwar manchmal wankenden und sich doch immer wieder verfestigten Glauben an das was wir da machen, das Öffnen und Zeigen von Verletzlichkeiten, das gegenseitige Bestärken und Kritisieren.

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Ich denke an all die handwerklichen Tätigkeiten, an die Umsetzungen und Verwirklichung unserer Ideen, an Boden schleifen und streichen, Tische streichen und bauen, Küche konstruieren und basteln, Wänden streichen, Leisten und Licht bauchen, Wände verputzen, Steckdosen legen, Thekenkonstruktionen durchdenken und bauen. Ich denke an erschöpfte Abende, an denen man auf das Geleistete zurückschaut und eine angenehme Befriedigung spürt, ich denke an all die Ausflüge zum Baumarkt, all die Schleifen die wir auch in dem Bereich gedreht haben, all die Arbeiten die wir doppelt gemacht haben und all die Resultate auf die wir voller Stolz schauen können, weil wir sie selber gemacht haben.

Ich denke an all die GG’s und die strategischen Planungen die wir in stundenlangen Sitzungen ausgetüftelt haben, an die Ideen für die Webside, unsere Instagram Kanal, daran wie wir andere Menschen von unseren Ideen überzeugen konnten, an die Versuche Gelder zu akquirieren, daran wie wir Steuerkrempel verstehen und angehen, Ämter auskundschaften, Konzepte schreiben, Business Workshop durchlaufen…

Ich denke an all die klugen, teils durchdachten, teils verrückten Ideen, die mal in die „direkt zum Scheitern“, mal in die „Warteschleife“ und mal in die Umsetzungsschublade eingeordnet wurden und all die schönen kleinen Events die wir gemacht haben…

 

Ich denke an all die Menschen, die uns auf unserem Weg hierhin geholfen haben, unser Projekt umzusetzen, an die Ansammlung von Freaks, Freunden, Künstlern, Handwerkern und bunten Menschen,  die  ihre Zeit,  ihr Können und Wissen und ihre Energie mit ins dieses Projekt gesteckt haben , die sich in der ein oder anderen Art und Weise im Village treffen und Teil der Village Familie sind und ohne die wir niemals so weit gekommen wären. 

 

Ich denke an all die Abend, die wir mit Wein und Bier zusammen gehockt haben und uns immer näher kennen gelernt haben, die weichen und härteren Seiten voneinander erkunden. An all die Momente, in denen wir zusammen lachen und tiefe Gespräche führen, in denen wir Musik hören und über philosophische Themen genauso frei sprechen können wie über sexuelle Fauxpaus, schlechte Eigenschaften und Imperfektionen des eigenen Wesens. Ich denke daran, dass Menstruationsthematiken ebenso einen Raum finden wie politische Debatten, Tränen und Verletzlichkeiten ebenso erlaubt sind wie euphorisch Spinnereien und Leichtigkeitsmomente.

 

Ich schaue auf das Jahr zurück und bin tief dankbar und glücklich darüber, dass wir all dies gemeinsam erlebt haben, insbesondere weil wir mitten in der Pandemie stecken und uns trotzdem getraut haben den Schritt zu gehen.

Ich glaube das Schönste an dem Projekt ist, dass ihr dabei seid und ihr drei tolle, starke, kluge, authentische, leicht durchgedrehte, minimal neurotische Frauen seid und es wunderbar ist, Zeit mit euch in dieses Projekt zu stecken.  

 

Und ihr so ganz spontan für Ideen offen seid und man mit euch so viele wunderbare Dinge machen kann.

Was wir nie vergessen sollten bei allem auf und ab durch welches wir gehen, ist, dass wir ein Team sind und dass wenn wir scheitern dann tun wir dies gemeinsam, wenn wir erfolgreich sind, verdanken wir es uns allen.  

Keine Ahnung was 2021 bringen wird, aber was ich weiß ist, dass ich mich freue auf alles was da so kommt rund ums Village und ich die Hoffnung habe, dass wir uns respektvoll und liebevoll ausleben und gemeinsam ein fucking magic dorf kreieren können.

Love to all of you wonderful People

 

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do, Fr & SA: 11 – 1 UHR
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